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The Witcher 3 Remastered war eine der großen Überraschungen der gamescom Opening Night Live 2026. Mehr als elf Jahre nach Geralts erstem Ritt durch Velen bekommt das Rollenspiel noch einmal eine umfangreiche Frischzellenkur – und die geht deutlich weiter als ein paar höher aufgelöste Texturen.
Wer The Witcher 3 bereits besitzt, bekommt das Remaster auf unterstützten Plattformen als kostenloses Upgrade. Auf dem PC warten unter anderem Path Tracing, DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2.0.
Wann erscheint The Witcher 3 Remastered?
Lange musst du nicht auf die Rückkehr des Hexers warten. The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered erscheint bereits am 29. September 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Gleichzeitig veröffentlicht CD Projekt Red erstmals eine native Version für die Nintendo Switch 2.
Die Ankündigung erfolgte am 25. August während der gamescom Opening Night Live. Damit liegen zwischen Enthüllung und Release gerade einmal rund fünf Wochen.
Auch auf dem PC erweitert sich die Plattformauswahl: Neben Steam, GOG und dem Epic Games Store kommt The Witcher 3 mit dem Remaster erstmals zu Battle.net.
Ist das The Witcher 3 Remastered kostenlos?
Für viele Spieler lautet die Antwort: Ja. Wer The Witcher 3 bereits auf einer unterstützten Plattform besitzt, erhält das Remastered-Upgrade ohne zusätzliche Kosten.
Und CD Projekt Red legt sogar noch einen drauf. Besitzer des Grundspiels erhalten ab sofort auch Zugriff auf die beiden Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine, ohne diese separat kaufen zu müssen. Beide DLCs sind anschließend ebenfalls Bestandteil von The Witcher 3 Remastered.
Damit wird aus dem kostenlosen Grafik-Upgrade praktisch die komplette Witcher-3-Erfahrung.

Path Tracing, DLSS 4.5 und FSR 4: Das ändert sich bei der Grafik
Schon das Next-Gen-Update von 2022 brachte Raytracing und zahlreiche grafische Verbesserungen. Das neue Remaster setzt auf dem PC noch einmal deutlich höher an.
Neben aktualisierten Texturen werden unter anderem Beleuchtung, Vegetation, Shader und Rendering überarbeitet. Besonders spannend wird es für Besitzer leistungsstarker Gaming-Grafikkarten, denn erstmals unterstützt The Witcher 3 vollständiges Path Tracing.
Zu den angekündigten PC-Features gehören:
- Path Tracing und Ray Reconstruction
- Raytracing für Haare und verbesserte globale Beleuchtung
- NVIDIA DLSS 4.5
- AMD FSR 4
- Intel XeSS 2.0
- neue Texturen und überarbeitete Vegetation
- HDR-Verbesserungen und ein neuer Tone Mapper
- natives DirectX 12 und parallelisiertes Rendering
Damit könnte The Witcher 3 elf Jahre nach seinem ursprünglichen Release erneut zu einem ziemlich anspruchsvollen Grafik-Schaukasten für aktuelle Gaming-PCs werden. Welche Grafikkarte für maximales Path Tracing erforderlich sein wird, hat CD Projekt Red allerdings noch nicht bekannt gegeben.
Nicht nur schöner: Auch das Gameplay wird überarbeitet
CD Projekt Red belässt es nicht bei der Technik. The Witcher 3 Remastered soll sich an einigen Stellen auch spürbar anders spielen.
Geralt bewegt sich geschmeidiger
Das Kampfsystem sowie Geralts Bewegungen und Animationen werden überarbeitet. Vor allem beim Klettern und Erkunden soll sich der Hexer besser steuern lassen.
Auch die Hexerzeichen bekommen neue Effekte, während zusätzliche Finisher die Kämpfe etwas abwechslungsreicher gestalten sollen.
Selbst Plötze bekommt ein Upgrade
Wer schon einmal versucht hat, Plötze auf einer engen Straße zu wenden, dürfte diesen Punkt besonders aufmerksam gelesen haben: Auch das Handling von Geralts treuem Pferd wird überarbeitet.
Dazu kommen verbesserte Verhaltensweisen der Monster, ein überarbeiteter Skilltree, Transmog für Ausrüstung, ein erweiterter Fotomodus, neues Quest-Tracking sowie Änderungen am Looting und an der Menüführung.
Das Remaster wirkt damit weniger wie ein klassischer Grafik-Patch und mehr wie eine erneute Überarbeitung des gesamten Spiels.
The Witcher 3 Remastered bekommt neue PC-Anforderungen
Die zusätzliche Technik hat allerdings ihren Preis – zumindest bei den Hardware- und Software-Anforderungen.

Mit dem kommenden Update wechselt die PC-Version vollständig auf DirectX 12. Zusätzlich werden künftig Windows 11 und eine SSD vorausgesetzt. Die bisher unterstützte DirectX-11-Version und klassische HDDs fallen mit der neuen Version weg.
Die Mindestanforderungen bleiben bei CPU und GPU dagegen vergleichsweise moderat. Genannt werden unter anderem ein Ryzen 5 2600 oder Core i5-8400 sowie eine GeForce GTX 1660 beziehungsweise Radeon RX 5500 XT. Hinzu kommen 12 GB RAM und rund 70 GB SSD-Speicher.
Wer die neuen Voraussetzungen nicht erfüllt, soll weiterhin auf eine ältere Version von The Witcher 3 zurückgreifen können. Dann musst du allerdings auf die Neuerungen des Remasters verzichten.
Für Path Tracing und die höchsten Grafikeinstellungen dürfte natürlich erheblich stärkere Hardware erforderlich sein. Gerade hier werden aktuelle GeForce-RTX- und Radeon-RX-Grafikkarten interessant.
Wenn dein PC für Geralts nächste Reise noch etwas zusätzliche Hexerkraft gebrauchen kann, findest du bei Caseking aktuelle Grafikkarten für Full-HD, WQHD und 4K.
Geralt ist noch lange nicht fertig
Mit The Witcher 3 Remastered macht CD Projekt Red ziemlich deutlich, dass Geralts Geschichte noch nicht im Archiv verschwindet. Das kostenlose Upgrade erscheint bereits am 29. September 2026 und kombiniert eine deutlich überarbeitete Grafik mit zahlreichen Änderungen am Gameplay.
Und danach geht es direkt weiter: Für 2027 ist mit The Witcher 3: Songs of the Past bereits eine neue kostenpflichtige Erweiterung angekündigt. Sie führt Geralt in die bislang unbekannte Region Letten und wurde ebenfalls während der gamescom Opening Night Live gezeigt.
Elf Jahre nach Release noch einmal Velen, Novigrad und Skellige mit Path Tracing erkunden? Klingt verdächtig nach einem weiteren Durchgang.
Wirst du The Witcher 3 Remastered noch einmal spielen – oder hast du Geralts Abenteuer mittlerweile oft genug erlebt? Schreib uns deine Meinung gerne in die Kommentare!


