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Blog Beitragsbild - Windrose

Aye, ihr Landratten – Windrose ist gerade dabei, Steam im Sturm zu entern. Das Piraten-Survival-Spiel trifft einen Nerv, den viele schon lange gespürt haben.



Wenn du Lust auf ein großes Piratenabenteuer hast, das nicht nur schickes Schiff-Feeling liefert, sondern auch Crafting, Basenbau und Bosskämpfe, solltest du am besten deine Augenklappe hochklappen und hier genau hinschauen.

Denn mit Windrose bleibt es nicht bei einem Demo-Hype, der nach zwei Tagen wieder über Bord geht. Schon wenige Tage nach dem Early-Access-Start hat Windrose massive Spielerzahlen vorzuweisen, starke Steam-Wertungen aufgebaut und sich vom Geheimtipp zur echten Sensation entwickelt.

Wo kannst du Windrose spielen?

Windrose ist am 14. April 2026 in den Early Access auf Steam gestartet. Das Spiel wird offiziell als Survival-Adventure mit Action-, Adventure- und RPG-Anteilen geführt. Laut Entwickler ist die aktuelle Version bereits vollständig spielbar, die Hauptstory soll je nach Spielstil etwa 50 bis 70 Stunden umfassen. 

Erkundung einer Dschungelinsel in Windrose

Das ist jedoch noch nicht die finale Version. Die Early-Access-Phase soll ungefähr 1,5 bis 2,5 Jahre dauern, und bis Version 1.0 planen die Entwickler rund 50 Prozent mehr Inhalte. 

Für Konsolen gibt es aktuell noch keinen bestätigten Termin. Offiziell bestätigt ist Stand jetzt nur PC, und zwar über Steam. Weitere Plattformen sind laut offizieller Website bislang nicht angekündigt.

Was ist Windrose überhaupt?

Windrose, früher unter dem Namen Crosswind bekannt, spielt in einem alternativen Zeitalter der Piraterie. Du schlüpfst in die Rolle eines Captains, der Blackbeard herausfordert, Schiffbruch erleidet und danach buchstäblich aus dem Sand heraus neu anfangen muss. 

Brennendes Schiffsinnere in Windrose

Aus einer einfachen Überlebensgeschichte wird dann Schritt für Schritt ein größerer Konflikt mit Piratenclans, Fraktionen, Bossen und dunkleren Mächten am Horizont. 

Windrose ist nicht einfach nur ein “Piraten-Spiel”. Es verbindet Basenbau, Crafting und Ressourcenmanagement mit Schiffskämpfen, Erkundung, Dungeons, Ausrüstungsfortschritt und Bossfights

Der Entwickler Kraken Express spricht von prozedural generierten Biomen, über 100 handgebauten Dungeons und Points of Interest, mehreren Schiffsklassen sowie Kämpfen an Land und auf See mit nahtlosen Übergängen.

Warum ist der Hype um Windrose so groß?

Die aktuellen Zahlen sprechen für sich. Noch vor dem Release meldete das Team mehr als 1,5 Millionen Wishlists und über 800.000 Spieler in der Demo. Laut SteamDB erreichte die Demo ihren Peak bei 22.396 gleichzeitigen Spielern. 

Nach dem Early-Access-Start ging es dann erst richtig los: Offiziell wurden 500.000 Verkäufe in 48 Stunden kommuniziert, aktuelle Berichte vom 20. April sprechen bereits von über einer Million Spielern beziehungsweise Käufern und von Peaks jenseits der 200.000 gleichzeitigen Steam-Nutzer. 

SteamDB listet derzeit einen bisherigen Höchststand von 222.134 gleichzeitigen Spielern am 19. April 2026. 

Auch die Bewertungen auf Steam sehen stark aus. Windrose steht aktuell auf „Sehr positiv“, dazu kommen tausende Rezensionen in kurzer Zeit. Genau dieses Zusammenspiel aus hoher Sichtbarkeit, guten ersten Wertungen und einem Setting, das viele Spieler seit Jahren vermissen, hat Windrose innerhalb weniger Tage von einem heiß erwarteten Titel zu einem echten Steam-Phänomen gemacht.

Was bietet das Gameplay von Windrose?

Der Gameplay-Loop klingt auf dem Papier zunächst nach typischen Survival-Game: Du sammelst Ressourcen, errichtest zuerst einfache Unterkünfte und später deutlich größere Stützpunkte, rekrutierst NPCs für deine Siedlung, schaltest neue Rezepte frei und arbeitest dich vom Überlebenden zum gefürchteten Captain hoch. 

Basenbau-Menü auf einer tropischen Insel in Windrose

Dazu kommen Schiffe vom kleinen Boot bis zur größeren Fregatte, Kanonenkämpfe, Boarding-Aktionen und das Erkunden neuer Inseln und Biome. 

Im Kampf will Windrose allerdings mehr sein als simples Hack-and-Slash. Du kannst Parieren, Ausweichen, Talent-Bäume, flexible Loadouts, Rüstungssets, Buff-Food und Tränke. 

Das Kampfsystem wirkt anfangs etwas ungewohnt und langsamer als viele vielleicht erwarten, gewinnt aber an Tiefe, sobald Timing, Parry-Fenster und der Mix aus Nahkampf- und Schusswaffen sitzen. Bosskämpfe und stärkeres Gear sind dadurch ein echter Kern des Fortschritts und nicht bloß Deko im Laderaum. 

Seeschlacht mit Kanonenfeuer

Solo ist Windrose ebenfalls spielbar, aber der Koop-Gedanke steckt tief im Spiel. Auf Steam ist von bis zu acht Spielern die Rede, gleichzeitig empfehlen die Entwickler aus Performance-Sicht Gruppen bis vier Spieler für die beste Erfahrung

Die offizielle Website betont ebenfalls vor allem Solo-Spiel und Koop-Gruppen bis vier. Allein geht’s, mit Crew dürfte der Spaß für viele aber noch einmal deutlich zulegen. Zusammen mit Freunden verschiedene Missionen bestreiten, die Piratenwelt entdecken und Fortschritt sammeln, macht auch mehr Spaß als alles alleine zu entdecken.

Sea of Thieves oder doch eher Valheim mit Säbel?

Windrose wirkt nicht wie ein direkter Klon von Sea of Thieves, sondern eher wie eine Mischung aus Sea of Thieves, Valheim und einem Schuss Black-Flag

Statt eines stark sandboxigen Shared-World-Erlebnisses setzt Windrose deutlich stärker auf Survival-Struktur, Basisaufbau, Beute, Charakterfortschritt, Bossgegner und PvE-Abenteuer. Mehr Hafen, mehr Progression, mehr „wir bauen uns hier wirklich etwas auf“ – und weniger reines Chaos auf offener See.

Piratenkampf in einer Höhle

Gerade das scheint vielen Spielern aktuell so gut zu gefallen. Wer sich seit Jahren ein Piratenspiel wünscht, das nicht nur Atmosphäre verkauft, sondern auch Loot, Builds, Crafting und spürbaren Fortschritt liefert, findet in Windrose genau diesen Mix. 

Anders gesagt: Sea of Thieves schreit eher nach Geschichten, Windrose eher nach Karriere.

Eindrücke nach den ersten Spieltagen

Vieles, was man nach den ersten Tagen liest, fällt klar positiv aus. Gelobt werden vor allem das Piraten-Feeling, die Welt, das Segeln, die Schiffsgefechte, das Bausystem und die Art, wie die einzelnen Systeme ineinandergreifen. 

Besonders stark wirkt offenbar die Atmosphäre auf See: Sturm, Wellen, Kanonen, Shantys der Crew und das Gefühl, dass hier tatsächlich eine Piratenfantasie bedient wird, die seit dem Sea of Thieves-Release unterversorgt war.

Dazu kommt, dass Windrose erstaunlich umfangreich ausfällt, obwohl es gerade erst in den Early Access eingelaufen ist. Es gibt aktuell bereits drei Biome, rund 30 prozedural generierte Inseln, mehr als 90 handgebaute Orte, drei spielbare Schiffe, Fraktionen, Quests, ein funktionales Building-System und NPC-Arbeiter. 

Das ist für einen frischen Early-Access-Start keine kleine Schaluppe mehr, sondern schon eine ordentliche Fregatte. 

Die Kehrseite der Goldmünze

Einer der größten Kritikpunkte betrifft aktuell die Technik rund um den Online- und Koop-Bereich. Kurz nach dem Start musste das Team Hotfixes für Verbindungsprobleme nachschieben; zusätzliche Fixes wurden angekündigt. Dazu kam ein separates Update zu Problemen mit Steam Cloud Saves. Das Spiel läuft also erfolgreich, aber nicht komplett sorgenfrei. 

Auch spielerisch ist nicht alles Gold, was glänzt. Mehrere frühe Eindrücke nennen ein teils schwerfälliges Kampfsystem, einen harten oder frustigen Einstieg, Grind-Probleme beim Fortschritt und speziell für Solo-Spieler einen spürbar höheren Schwierigkeitsgrad. 

Dazu kommt, dass Windrose laut ersten Tests weniger mit starker Story-Inszenierung oder besonders markanten Figuren punktet, sondern vor allem über Systemsog, Atmosphäre und Spielfluss funktioniert. Wer also ein komplett poliertes Story-RPG erwartet, sollte den Early-Access-Stempel ernst nehmen.

Bei dedizierten Servern gibt es außerdem noch Luft nach oben. Klassische Admin-Funktionen sind derzeit noch begrenzt und das Hosting darf noch komfortabler werden. Windrose wirkt schon jetzt stark, aber an einigen Stellen merkt man eben noch, dass die Reise gerade erst begonnen hat. 

Die Windrose Systemanforderungen im Überblick:

Die Entwickler weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Angaben im Early Access noch nicht final sind und weitere Optimierungen folgen sollen. 

AnforderungMinimumEmpfohlen
BetriebssystemWindows 10 64-BitWindows 11 64-Bit
ProzessorIntel Core i7-8700K / AMD Ryzen 7 2700XIntel Core i7-10700 / AMD Ryzen 7 5800X
Arbeitsspeicher16 GB RAM32 GB RAM
GrafikkarteNVIDIA GTX 1080 Ti / AMD Radeon RX 6800NVIDIA RTX 3080 / AMD Radeon RX 6800 XT
DirectXVersion 12Version 12
Speicherplatz30 GB SSD30 GB SSD

Die empfohlene Hardware zeigt schon, dass Windrose technisch nicht zu anspruchsvoll ist. Wer das Spiel aber in schön und möglichst flüssig erleben will, sollte keinen komplett ausgemusterten Kutter an den Start bringen. Bei selbst gehosteten Welten kann zusätzlich mehr RAM nötig sein. 

Lohnt sich Windrose?

Stand 20. April 2026 sieht es sehr danach aus. Windrose liefert genau das, was viele vom Setting seit Jahren wollen: ein Piraten-Spiel mit gut geführten Fortschritt, Basenbau, Loot, Bossen, Schiffskämpfen und Koop-Potenzial. 

Trotzdem bleibt das Spiel vorerst im Early Access und sollte auch dementsprechend beurteilt werden. Die Technik und Balance sind noch nicht fertig, und manche morschen Balken werden erst in den kommenden Monaten repariert. 

Windrose hat Steam geentert – kapert es auch deine Bibliothek?

Windrose wirkt aktuell wie ein Spiel, das zur richtigen Zeit den richtigen Nerv trifft. Es verbindet Piratenromantik mit Survival-Sog, Koop mit Charakterfortschritt und Schiffsgefechte mit Langzeitmotivation. 

Noch ist nicht jede Planke fest vernagelt, aber das Fundament steht bereits erstaunlich stabil. Wenn Kraken Express jetzt fleißig nachpatcht und den Content-Ausbau liefert, könnte hier wirklich eines der stärksten Piraten-Spiele der nächsten Jahre heranwachsen. 

Hast du Windrose schon gespielt oder steht das Spiel noch auf deiner Wunschliste? Schreib uns gerne in die Kommentare, ob du eher solo in See stichst oder direkt die komplette Crew zusammentrommelst!

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