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Ein Benchmark für deinen Gaming-PC hilft dir, herauszufinden, welche Leistung wirklich in deiner Hardware steckt. Schafft dein Prozessor die gewünschte Geschwindigkeit? Kann deine Grafikkarte schnelle Games mit stabilen FPS und flüssigen Bildern rendern? Die Antwort erhältst du nur, wenn du deinen PC benchmarkst.
Falls du bisher keine Erfahrung mit Benchmarks hast – keine Sorge! In diesem Benchmark-Guide erfährst du alles, was du wissen musst: von den Grundlagen, welche PC-Komponenten sich überhaupt testen lassen, bis hin zu unseren Tipps für ein erfolgreiches Benchmarking. So kannst du die Leistung deines Gaming-PCs optimal einschätzen und vergleichen.
Was ist ein PC-Benchmark?
PC-Benchmarking bedeutet, dass du eine Reihe von Tests auf deinem Gaming-PC und der verbauten Hardware durchführst, um deren Leistung zu bewerten. So kannst du beispielsweise feststellen, welche maximale Geschwindigkeit dein Prozessor oder deine Grafikkarte erreicht – oder deine Komponenten gezielt an ihre Grenzen bringen, um herauszufinden, welches maximale Performance-Potenzial in deinem System steckt.
Es gibt zwei Arten von Benchmarking, die du für deinen PC und seine Komponenten durchführen kannst.
- Synthetische Tests
- Real-Word-Tests
Synthetische Tests sind Anwendungen, die speziell für das Benchmarking entwickelt wurden. Einige davon sind kostenlos erhältlich, andere hingegen kostenpflichtig. Bekannte Beispiele für synthetische Benchmarking-Software sind 3DMark, Unigine Heaven und Catzilla.
Reale Tests setzen hingegen direkt auf Games. Dabei benchmarkst du deinen PC während des Spielens, indem du die Framerate in wiederholbaren Spielszenen aufzeichnest. Das geht entweder über ein integriertes Benchmarking-Tool oder mit Programmen wie FRAPS. Besonders beliebt sind Spiele, die bereits eine Benchmark-Funktion eingebaut haben, darunter zum Beispiel:
- Cyberpunk 2077
- Shadow of the Tomb Raider
- Doom: The Dark Ages
Welche Hardware kann ich benchmarken?
Du kannst entweder deinen gesamten PC oder auch jede einzelne Komponente separat benchmarken. Dazu zählen der Prozessor, die Grafikkarte, der Arbeitsspeicher sowie deine Speichermedien (HDDs oder SSDs).
Die Benchmark-Tests unterscheiden sich je nach Komponente. Eine Festplatte wird beispielsweise anhand ihrer Geschwindigkeit bewertet – also wie schnell sie eine große Datei oder viele kleine Dateien schreiben kann. Eine Grafikkarte hingegen testet man über die Framerate, die sie beim Rendern von Objekten auf dem Bildschirm erreicht.

Welche Software brauche ich für einen Benchmark?
Wenn du einen synthetischen Benchmark durchführen möchtest, benötigst du spezielle Software wie Geekbench oder PCMark 10. Für Real-World-Tests hingegen eignet sich ein aktuelles Videospiel – idealerweise eines mit integriertem Benchmarking-Tool, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.
Warum sollte ich meinen Gaming-PC benchmarken?
Insgesamt bieten Benchmarks eine gute Orientierung, um die Leistung deines Systems einzuschätzen und mögliche Schwachstellen zu erkennen. Allerdings solltest du die Ergebnisse immer im Kontext betrachten – sie liefern hilfreiche Vergleichswerte, ersetzen aber keine echten Gaming-Tests, bei denen Faktoren wie Spiel-Engine, Optimierung und Effizienz eine ebenso große Rolle spielen.
Welche Vorteile bietet Benchmarking?
- Ermöglicht es dir, die maximale Leistung deiner Hardware zu bestimmen
- Kann zum Stresstest eines neuen PCs oder einer neuen Komponente genutzt werden
- Überprüft Temperaturentwicklung unter Last
- Erkennt mögliche Stabilitäts- oder Performanceprobleme wie Throttling
- Zeigt, ob Feineinstellungen oder Overclocking die Leistung deines PCs oder einzelner Komponenten verbessert haben
Welche Nachteile hat PC-Benchmarking?
- Benchmarks berücksichtigen nur die Rohleistung einer Komponente – nicht deren Effizienz oder Stromverbrauch
- Ergebnisse spiegeln nicht immer die tatsächliche Gaming-Performance wider, da die meisten Benchmark-Programme mit vorgerenderten Szenen arbeiten, während Spiele in der Regel Live-Rendering nutzen
Wie benchmarke ich meinen Gaming-PC und meine Komponenten?
Bevor du mit dem Benchmarking deines PCs oder einzelner Komponenten beginnst, solltest du dein System zunächst vorbereiten. Schließe dafür alle laufenden Programme, deaktiviere vorübergehend deine Antivirus-Software und schalte automatische Updates aus. Normale Windows-Dienste können im Hintergrund weiterlaufen, aber jede zusätzliche Anwendung solltest du möglichst beenden.
Achte außerdem darauf, dass sowohl Windows als auch alle Treiber deiner Hardware – insbesondere die Grafikkartentreiber – auf dem neuesten Stand sind. Wie du deine Grafiktreiber aktualisierst oder sogar komplett zurücksetzt, falls es zu Problemen kommen sollte, findest du in unserem Blogbeitrag zum Thema.
Wenn du deinen PC gerade erst eingeschaltet hast, solltest du ihm vor dem Benchmarking etwas Zeit geben, sich einzupendeln. Beim Start führt Windows in der Regel Hintergrundprozesse wie das Neuanordnen von Anwendungen, Festplatten-Defragmentierung oder andere Systemaufgaben aus. Wartest du ein paar Minuten, vermeidest du, dass diese zusätzlichen Belastungen deine Benchmark-Ergebnisse verfälschen.
Ab diesem Punkt kannst du deine ausgewählte Benchmark-Software oder ein Spiel starten. Wichtig ist, dass du während des Tests nichts am PC veränderst. Zudem empfehlen wir, den Benchmark mehrfach durchzuführen, statt dich nur auf das erste Ergebnis zu verlassen. Achte dabei unbedingt darauf, dass die Testumgebung identisch ist – im Idealfall startest du den PC vor jedem neuen Durchlauf sogar neu.
Durch das Wiederholen erhältst du eine verlässliche Vergleichsbasis: Stimmen die Ergebnisse weitgehend überein, sind sie aussagekräftig. Solltest du jedoch deutliche Abweichungen feststellen, wurde der Test vermutlich von äußeren Einflüssen gestört – in diesem Fall solltest du den Prozess erneut wiederholen, bis du eine konstante Ergebnisreihe erhältst.
Du erreichst nicht die gewünschte Performance?
Du bist mit der Leistung deiner Komponenten nicht zufrieden? Dann wird es vielleicht Zeit für ein Upgrade. Bei Caseking findest du eine große Auswahl an Gaming-tauglichen PC-Komponenten – von Prozessoren über Grafikkarten bis hin zu weiterem Zubehör. Diese kannst du anschließend selbstverständlich wieder benchmarken, um sicherzugehen, dass du in deinen Lieblings-AAA-Titeln die bestmögliche Performance erreichst.
Alternativ – wenn es nicht dein Ding ist, einen PC komplett selbst zusammenzubauen – findest du auch eine große Auswahl an vorkonfigurierten Gaming-PCs, die sofort einsatzbereit sind. Einfach anschließen, einschalten und direkt loslegen.
So holst du das Maximum aus deinem Spiele-PC heraus
PC-Benchmarking ist das ideale Werkzeug, um die Leistung deines Systems realistisch einzuschätzen – egal, ob du einzelne Komponenten wie CPU, GPU oder SSD testen möchtest oder den gesamten PC. Du hast gelernt, dass es synthetische Benchmarks mit spezieller Software sowie Real-World-Tests in Games gibt, beide mit eigenen Stärken und Schwächen. Zudem weißt du nun, wie du dein System vorbereitest, worauf du bei der Durchführung achten musst und wie du die Ergebnisse zuverlässig vergleichst.
Benchmarks sind ein hilfreiches Mittel, um Leistung, Stabilität und mögliche Engpässe sichtbar zu machen. Sie zeigen dir, ob sich ein Upgrade oder Overclocking wirklich lohnt – oder ob vielleicht ein neuer Gaming-PC die bessere Wahl ist.
Hast du schon einmal selbst Benchmarks durchgeführt oder Probleme mit der Performance deines PCs gehabt? Teile deine Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren!


