Inhaltsverzeichnis
Du willst endlich deine Gaming-Grafikkarte upgraden – aber aktuell fühlt sich der GPU-Markt ein bisschen an wie ein Dark Souls Bossfight?
Neue Generationen sind nicht in Sicht, Preise steigen aufgrund der anhaltenden Speicherkrise, und bei Raytracing und Upscaling entscheidet oft nicht nur die rohe Leistung, sondern das Gesamtpaket aus VRAM, Features und Treibern.
In diesem Guide führen wir dich Schritt für Schritt zur passenden Grafikkarte – mit klaren Empfehlungen nach Auflösung, Raytracing-Anspruch und wie viel VRAM du brauchst.
Warum steigen 2026 die Grafikkartenpreise?
Ein zentraler Preistreiber ist nicht die GPU selbst, sondern der Speicher. GDDR6, GDDR6X und vor allem GDDR7 stehen unter massivem Druck: Große Teile der Produktionskapazitäten fließen aktuell in KI-Zentren, Server-Hardware und Automotive-Anwendungen. Gaming-GPUs konkurrieren damit direkt um Wafer, Packaging und Speicherchips.

Hinzu kommen langfristige Lieferverträge großer Player, gestiegene Energie- und Logistikkosten sowie höhere Anforderungen an PCB-Designs und Spannungsversorgung. Selbst technisch unveränderte Grafikkarten werden dadurch teurer.
Was das konkret für dich bedeutet und warum kurzfristige Entspannung unrealistisch ist, erklären wir ausführlich in unserem separaten Artikel zur aktuellen Speicherkrise.
Wer auf „bald günstigere GPUs“ hofft, wettet 2026 eher gegen den Markt. Kaufen nach Bedarf ist aktuell die rationalere Strategie. Vor allem nach der aktuellen Ankündigung von NVIDIA, dass Grafikkarten voraussichtlich noch bis 2027 Mangelware sein werden.
Wann kommen die neuen GPU-Generationen von NVIDIA und AMD?
Für die RTX 5000 Super gibt es aktuell keinen belastbaren Release-Termin mehr. Nachdem zwischenzeitlich Termine im Jahresverlauf 2026 im Raum standen, soll NVIDIA den geplanten Super-Refresh der GeForce RTX 50-Serie vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben und AIB-Partner über eine unbefristete Verschiebung informiert haben.
Damit ist ein zeitnaher Launch keine sinnvolle Grundlage für eine Kaufentscheidung. Benötigst du jetzt mehr Leistung in deinem Gaming-PC, ist Kaufen aktuell sinnvoller als Hoffen.

Als Gründe gelten vor allem die angespannte Speichersituation, hohe VRAM-Kosten, die starke Nachfrage aus dem KI-Segment und der geringe Druck im Gaming-GPU-Markt. Das betrifft nicht nur mögliche Refresh-Modelle, sondern kann auch kommende Generationen wie RTX 6000 weiter nach hinten schieben.
Warum das Warten dadurch eher länger und teurer werden könnte, beleuchten wir ausführlich in unserem RTX-6000-Leak-Artikel.
Auch AMD hat für die nächste große Radeon-Generation nach RDNA 4 noch keinen offiziellen Release-Termin genannt. Mit der Radeon RX 9070 GRE ist stattdessen seit Juni 2026 ein weiteres RDNA-4-Modell für WQHD-Gaming erhältlich.
Die Radeon RX 9050 ist bereits in ersten Märkten aufgetaucht, wurde bisher aber nicht für Deutschland angekündigt. Solange die GPU bei uns nicht regulär verfügbar ist und kein deutscher Straßenpreis feststeht, nehmen wir sie noch nicht in unsere Empfehlungen auf. Mehr dazu erfährst du in unserem Test der Radeon RX 9050.
Auf welcher Auflösung spielst du?
Die wichtigste Frage ist nicht “NVIDIA oder AMD?”, sondern: In welcher Auflösung soll dein Spiel auf dem Monitor ausgegeben werden? Denn damit steht fest, wie viele Pixel pro Bild berechnet werden müssen – und damit, wie viel Arbeit deine GPU leisten muss.
Die Standardauflösungen bleiben:
- Full HD: 1.920 × 1.080 Pixel
- WQHD: 2.560 × 1.440 Pixel
- Ultra HD / 4K: 3.840 × 2.160 Pixel
Wenn du auf einem Ultrawide-Monitor zockst, musst du dir keine Sorgen machen. Auflösungen mit ähnlicher Pixelmenge lassen sich grob einer dieser Klassen zuordnen:
- 3.440 × 1.440 eher Richtung WQHD
- 5.120 × 1.440 eher Richtung 4K
Grafikkarten-Tier-Liste August 2026
Kleiner Disclaimer: Preispunkte beziehen sich auf die günstigsten Board-Partner-Modelle im DACH-Straßenpreis. Bessere Kühler, leiseres Design, OC oder RGB können den Preis spürbar erhöhen.
- Budget bis rund 400 Euro: RTX 5050 8 GB, Intel Arc B580 12 GB
- Mid-Tier bis rund 750 Euro: RX 9060 XT 8 GB, RX 9060 XT 16 GB, RTX 5060 Ti 16 GB
- Upper-Mid bis rund 850 Euro: RX 9070 GRE 12 GB, RTX 5070 12 GB, RX 9070 16 GB
- High-Value 1440p bis rund 900 Euro: RX 9070 XT 16 GB
- High-End ab rund 1.000 Euro: RTX 5070 Ti, RTX 5080 und RTX 5090
Welche Grafikkarte solltest du für Full-HD-Gaming kaufen?
Full HD ist nicht automatisch “easy mode” – vor allem beim VRAM. 8 GB sind für aktuelle Spiele oft zu wenig, besonders wenn du hohe Texturen und große Open Worlds willst. Wenn du in Full HD primär kompetitive Games spielst, kann 8 GB noch funktionieren – aber bei aktuellen AAA-Titeln kaufst du dir damit schneller Stress ein, als dir lieb ist.

Wenn du flüssiges Gaming in Full HD erleben willst, sind die Budget- und Mid-Tier-GPUs die richtige Wahl für dich. Für einen neuen Gaming-PC, den du mehrere Jahre nutzen möchtest, sind 12 oder 16 GB VRAM allerdings die sicherere Wahl.
Welche GPU ist für WQHD der Sweet Spot?
WQHD bleibt 2026 die Lieblingsauflösung vieler Spieler – und hier wird’s richtig spannend, weil du mit der richtigen Karte sehr viel Leistung pro Euro bekommst. Gaming in WQHD benötigt mehr Rechenleistung als Full HD. Wenn du auf dieser Auflösung spielst, dann empfehlen wir dir einen Blick in die Upper-Mid- und High-Value-Kategorie.
Grafikkarten in dieser Kategorie haben meistens bis zu 16 GB VRAM und können teilweise bis zu 4K-Auflösungen berechnen – wenn auch mit gelegentlichen FPS-Einbußen.
Welche Gaming-Grafikkarte brauchst du für 4K – lohnt sich das 2026 überhaupt?
4K ist der Endgegner, weil hier Rechenleistung und Speicher am stärksten gefordert sind. Aktuelle Grafikkarten verfügen allerdings ohnehin über Upscaling-Techniken, um dir ein flüssigeres Gaming-Erlebnis zu ermöglichen, bei gleichbleibender Auflösung und Detailtiefe.

Wenn du zusätzlich noch Raytracing aktivieren möchtest, kommst du ums Upscaling nicht mehr herum. Gerade aktuelle Spiele profitieren stark von DLSS, FSR oder XeSS. Wenn du also einen 4K-Gaming-Monitor besitzt, fühlst du dich am wohlsten in der High-Value- und High-End-Kategorie. Um viele Pixel zu berechnen, hilft nur rohe Rechenpower.
Grafikkarte bis 400 €
Bis 400 Euro geht es 2026 vor allem um effizientes Full-HD-Gaming. Wer kompetitive Titel spielt, bekommt hier eine flüssige, direkte Erfahrung – wer maximale Grafikdetails in aktuellen AAA-Titeln erwartet, muss Abstriche einplanen.
Die GeForce RTX 5050 mit 8 GB ist der günstigste Einstieg in die aktuelle NVIDIA-Generation. Für E-Sport, Indie-Games und Full-HD-Gaming mit angepassten Details reicht die Leistung aus. Zusätzlich bekommst du Zugriff auf DLSS und Multi Frame Generation. Der Haken: Mit 8 GB VRAM kann die Karte in aktuellen AAA-Spielen bei hohen Texturen schnell an ihre Grenzen kommen.
Die Radeon RX 9060 XT mit 8 GB sitzt inzwischen leicht oberhalb der 400-Euro-Marke, bleibt aber der unkomplizierte 1080p-Pick. Sie liefert solide Leistung auf hohen bis mittleren Settings und macht im Alltag wenig Stress. Der Haken ist auch hier der Videospeicher: 8 GB sind inzwischen eher die Unterkante. In neuen Spielen kann das bei hohen Texturen schneller limitieren.
Die Intel Arc B580 mit 12 GB kontert mit mehr Speicher fürs Geld. Gerade in neueren Titeln kann das ein Vorteil sein. Allerdings solltest du Resizable BAR aktivieren – ohne ReBAR bricht die Leistung teils deutlich ein. Zudem reagieren Arc-Treiber in älteren Spielen mitunter sensibler. Wer sich damit auseinandersetzt, bekommt hier aber sehr viel Hardware fürs Budget.

ASUS Prime GeForce RTX 5050 OC Edition, 8192 MB GDDR6
GCAS-698
343.87 €
(inkl. MwSt.)
Nicht auf Lager
IN DEN WARENKORB
ASUS TUF GeForce RTX 5090 OC Edition, 32768 MB GDDR7
GCAS-652
5999.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORB
Intel Arc B580 Limited Edition Grafikkarte, 12288 MB GDDR6
GCIT-003
409.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORBBeste Gaming-GPU bis 750 €
Für bis zu 650 Euro bekommst du 2026 leistungsstarke Grafikkarten für 1080p- und WQHD-Gaming. Hier findest du GPU-Modelle mit 16 GB VRAM und ausreichender Leistung für aktuelle Games und Features.
Die Radeon RX 9060 XT mit 16 GB ist in diesem Segment die runde Lösung für 1080p und WQHD. Der zusätzliche Speicher zahlt sich bei hohen Textur-Presets, großen Open Worlds und Mods aus. Weniger Nachladeruckler, weniger „Warum stottert das jetzt?“ – genau das macht den Unterschied im Alltag. Wer nicht zwingend NVIDIA-Features wie DLSS braucht, bekommt hier ein sehr ausgewogenes Gesamtpaket aus Leistung, Speicher und Preis.
Die GeForce RTX 5060 Ti mit 16 GB ist hier die NVIDIA-Option mit starkem Gesamtpaket. In 1080p und 1440p liefert sie eine hohe Gaming-Leistung und profitiert in unterstützten Spielen von DLSS und Frame Generation.
Der Unterschied zur RX 9060 XT liegt weniger in nackten FPS als im Ökosystem. Wer auf Nvidia-Encoder, Broadcast-Features oder das DLSS-Paket setzt, fühlt sich hier sofort zuhause.

ASUS Prime Radeon RX 9060 XT OC Edition Grafikkarte, 16384 MB GDDR6
GCAS-683
599.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORB
Palit GeForce RTX 5060 Ti Infinity 3, 16384 MB GDDR7
GCPI-125
779.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORBDie Top-GPUs für unter 900 €
In diesem Bereich landest du, wenn du in WQHD wirklich keine Lust auf Kompromisse hast – oder 4K zumindest als Option offenhalten möchtest.
Die Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB erweitert das aktuelle AMD-Angebot zwischen RX 9060 XT und RX 9070. Sie liefert viel Leistung für WQHD, ist zum derzeitigen Preis allerdings nur bedingt attraktiv. Solange der Abstand zur regulären RX 9070 so klein bleibt, bietet diese mit 16 GB VRAM und mehr Rechenleistung das bessere Gesamtpaket.
Die GeForce RTX 5070 mit 12 GB ist hier der klassische Leistungssprung über RTX 5060 Ti und RX 9060 XT. Für 1440p auf hohen Settings ist sie eine sehr starke Lösung. Mit Raytracing, DLSS und Multi Frame Generation spielt sie ihre Vorteile besonders aus.
Die Radeon RX 9070 mit 16 GB ist die direkte Alternative zur RTX 5070. Sie bietet mehr Videospeicher und eine hohe Rasterleistung, während die Raytracing-Leistung gegenüber älteren Radeon-Generationen deutlich zugelegt hat. Wenn dir Gaming-Leistung und VRAM wichtiger sind als das NVIDIA-Ökosystem, ist sie in diesem Preisbereich besonders interessant.
Die Radeon RX 9070 XT mit 16 GB ist hier die runde Lösung. Starke Rasterleistung, 16 GB VRAM und genügend Reserven für hochauflösende Texturen machen sie zu einer sehr guten Wahl für ambitioniertes 1440p-Gaming. Auch 4K ist mit hohen bis angepassten Settings realistisch.

ASUS TUF GeForce RTX 5070 OC Edition, 12288 MB GDDR7
GCAS-662
949.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORB
ASUS Prime Radeon RX 9070 OC Edition Grafikkarte, 16384 MB GDDR6
GCAS-661
729.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORB
ASUS Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition Grafikkarte, 16384 MB GDDR6
GCAS-659
879.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORB12 GB VRAM sind 2026 für WQHD meistens noch ausreichend. In einzelnen Titeln können bei maximalen Texturen, Mods oder hohen Raytracing-Einstellungen Anpassungen nötig sein. Wer damit leben kann, bekommt hier ein starkes 1440p-Gesamtpaket.
Wenn du Ray- oder Path-Tracing nur gelegentlich nutzt, vermisst du hier wenig – und bekommst aktuell ein sehr ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis im oberen Segment. Gegenüber der erheblich teureren RTX 5070 Ti ist die RX 9070 XT für einen reinen Gaming-PC derzeit die attraktivere Wahl.
Die besten High-End-Grafikkarten über 1000 €
In dieser Kategorie geht es nicht mehr um “reicht das für 4K?”, sondern um “wie kompromisslos soll es sein?”.
Die RTX 5070 Ti (16 GB) bringt spürbar mehr Raytracing-Leistung und ist für 4K mit hoher RT-Leistung deutlich besser geeignet als die Klassen darunter. Darüber positionieren sich die RTX 5080 und als absolute Speerspitze die RTX 5090, die in aktuellen Performance-Ratings ganz oben steht.
Die Mehrleistung bei High-End-Grafikkarten kostet überproportional viel Geld. Für die Mehrheit der Spieler ist der Sweet-Spot daher bereits im Upper-Mid-Segment erreicht.

GIGABYTE GeForce RTX 5070 Ti Windforce OC SFF 16G, 16384 MB GDDR7
GCGB-557
1270.73 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORB
ASUS Prime GeForce RTX 5080 EVO OC Grafikkarte, 16384 MB GDDR7
GCAS-720
1949.90 €
(inkl. MwSt.)
Nicht auf Lager
IN DEN WARENKORB
ASUS TUF GeForce RTX 5090 OC Edition, 32768 MB GDDR7
GCAS-652
5999.00 €
(inkl. MwSt.)
Auf Lager
IN DEN WARENKORBWarum sind DLSS, FSR und XeSS 2026 Pflicht?
Weil Upscaling heute nicht mehr nur ein Notnagel ist, sondern in vielen Fällen der normale Weg zu hoher Leistung bei sehr guter Bildqualität.
Das trifft vor allem auf Ultra HD zu. Upsampling-Features wie FSR, DLSS und XeSS sind inzwischen so weit, dass es natives 4K nicht nur ersetzt, sondern in der Wahrnehmung teils sogar übertreffen kann – bei deutlich mehr FPS.
Dabei solltest du zwischen Upscaling und Frame Generation unterscheiden. Upscaling rekonstruiert das Bild aus einer niedrigeren internen Auflösung. Frame Generation erzeugt zusätzliche Zwischenbilder, erhöht aber nicht im gleichen Maß die tatsächliche Reaktionsgeschwindigkeit des Spiels.
Wenn du 2026 Geld für ein GPU-Upgrade ausgibst, dann plane Upscaling fest ein – besonders, wenn Raytracing für dich dazugehört.
Welche Rolle spielt Raytracing bei deiner Kaufentscheidung?
Raytracing ist nicht nur ein Feature, sondern kann je nach Spiel komplett unterschiedlich aussehen: mal nur Schatten, mal Beleuchtung, mal Reflexionen – und dann gibt’s noch Path Tracing als nächste Eskalationsstufe.
Raytracing zieht Leistung. Wenn dir RT wichtig ist, verschiebt sich die für dich sinnvolle GPU-Klasse nach oben. NVIDIA bietet weiterhin Vorteile bei DLSS, Multi Frame Generation, Path Tracing und bestimmten Creator-Anwendungen. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine GeForce zum gleichen Preis automatisch in jedem Raytracing-Spiel schneller ist.
Die Radeon-RX-9000-Serie hat beim Raytracing deutlich aufgeholt und bietet je nach Modell mehr Rasterleistung und Videospeicher fürs Geld. Entscheidend sind deshalb die konkrete Grafikkarte, deine Spiele und die gewünschte Auflösung – nicht nur das Logo auf der Verpackung.
Nvidia, AMD oder Intel: Was sollte den Ausschlag geben?
Es gibt keine pauschale “beste Marke” – aber es gibt klare Entscheidungshilfen:
- G-Sync-Monitor? Dann ist Nvidia die sinnvolle Wahl, um das Feature voll auszunutzen
- DLSS gewollt? DLSS braucht eine RTX-Grafikkarte, FSR läuft grundsätzlich auch auf vielen GPUs anderer Hersteller
- Intel Arc? Attraktive Preis/Leistung mit viel VRAM für dein Budget
Solltest du nur die GPU upgraden – oder gleich den ganzen PC?
Die GPU ist oft der größte Hebel – aber sie kann nur so stark sein, wie der Rest deines PC-Systems es zulässt.

Bevor du deinen Gaming-PC tauschen willst, solltest du auf diese Eckdaten achten:
- mindestens 16 GB RAM
- CPU mit mindestens 6 Kernen, nicht älter als ca. vier Jahre
- SSD statt HDD für Windows und Spiele
- Ein ausreichend starkes Netzteil mit den passenden Anschlüssen
Was ist mit Custom-Designs – zu welcher GPU-Brand solltest du greifen?
Sobald du dich für einen GPU-Chip entschieden hast, kommt der zweite Bossfight: Custom-Designs. Denn die “eine RTX 5070” gibt’s nicht – du wählst deine Brand und je nachdem ändert sich Kühler, Lautstärke, Power-Limit, OC und Größe. Wenn du leise, kühl oder besonders kompakt bauen willst, lohnt sich genau dieser zweite Blick.
Die wichtigsten Fragen geklärt: GPU-Guide 08/26
Lohnt sich ein GPU-Upgrade im August 2026 trotz Preis-Boom?
Die Preise sind aktuell alles andere als entspannt – viele Modelle haben spürbar angezogen und kurzfristig ist keine echte Marktberuhigung in Sicht. Wer auf deutlich günstigere GPUs hofft, braucht Geduld.
Trotzdem kann ein Upgrade absolut sinnvoll sein. Wenn deine aktuelle Karte in WQHD schwächelt, Raytracing zur Diashow wird oder 8 GB VRAM regelmäßig limitieren, bringt dir eine aktuelle 16-GB-GPU sofort mehr Stabilität, bessere Frametimes und spürbar mehr Spielraum bei Details.
Spielst du noch am Limit oder planst du gerade ein Upgrade? Schreib uns deine Auflösung und dein Budget in die Kommentare – wir sind gespannt auf dein Setup!



Zu den Preisen 😂 kann man alle vergessen und man kauft gebraucht. Rx6900xt oder ab rtx4070super wenn Raytracing mittlere Qualität ein Thema ist. Bloß keine überteuerten Grafikkarten wie derzeit alles von Nvidia. AMD Radeon mittlerweile auch zu teuer.
Die RX 9070 (non-xt) wurde hier vergessen