Gehäusedurchführungen
Gehäusedurchführungen für externe Wasserkühlungen
Man kann eine Wasserkühlung entweder so aufbauen, dass alle ihre Komponenten sich innerhalb des Computergehäuses befinden. Das hat den Vorteil, dass man alles kompakt auf engem Raum vereint und so z. B. auch mal leichter transportieren kann. Auf der anderen Seite begrenzt es die Leistungsfähigkeit eines Watercooling-Loops, weil eben nur eine begrenzte Anzahl von Radiatoren in ein Case hineinpasst, oder aber es zwingt zu einem besonders großen Big-Tower. Außerdem ist meist kaum Spielraum für eine zukünftige Erweiterung gegeben. Deshalb liegt die andere Strategie darin, einige Komponenten wie Wärmetauscher und Lüfter oder sogar kombinierte Wakü-Einheiten aus dem PC-Gehäuse herauszuverlagern. Damit die Verbindung zu den Komponenten im Inneren gegeben ist, werden Gehäusedurchführungen benötigt.
Den Durchbruch bringen Panel Mounts
Viele Gehäuse weisen von Hause aus bereits Öffnungen für externe Wakü-Parts auf, sodass man einfach Schläuche hier hindurchführen könnte. Aber im schlimmsten Fall könnte man, wenn man Gehäuse oder externen Radiator bewegt, etwas abreißen und Wasser könnte austreten. Deshalb empfiehlt sich der zusätzliche Einsatz von Panel Mounts, also speziellen Anschlüssen, die zur Wasser-Durchführung gedacht sind. Sie bestehen meist aus zwei Teilen oder sind als zwei Gegenstücke erhältlich, wodurch entweder nichts mehr abgerissen werden kann oder aber nur noch an genau dieser Stelle, was kontrollierbar ist.